Atelier im neuen Glanz

Nun ja, das Gartenhaus war mal als Hobbytischlerei für meinen Mann gedacht und für einige Jahre war es das auch. Und zwar ausschließlich. Denn zu Zeiten unseres Hausbaus vor 20 Jahren wurde hier richtig viel getischlert – eine Bibliothek für viele Bücher entstand, Storage Boxen auf Rollen und die Badezimmereinrichtung. Um nur einige zu nennen.

Mit den Jahren nahm die Fülle meiner Malmaterialien erheblich zu und die Leinwände wurden größer. Ich brauchte eindeutig mehr Platz. Also wurden kurzerhand Kreissäge, Hobelmaschine und Fräse mit Platten abgedeckt und schon konnte drauf los gemalt werden. So weit so gut. Zumindest für eine Weile.

Heuer war es dann so weit!!  Mein Mann übersiedelte seine Maschinen und der Raum wurde frei für mich und meine Bilder. Ausschließlich!!
Eifrig wurde ausgemalt, ein neuer Boden gelegt, Rollos montiert und Ablagen für meine Farben geschaffen. Den großen Arbeitstisch hatte ich ja schon.

Dankbar und mit einer Riesenfreude habe ich mein neues Atelier in Besitz genommen und sofort mit der Arbeit begonnen. Und vor ein paar Tagen, zu Weihnachten, hab ich auch noch schöne warme Atelierhausschuhe bekommen.

 

 

 

Ein nagelneuer Schreibtisch in Erfolgsposition

Als im Frühjahr die Zeiten schon angefangen hatten schwierig zu werden, flatterte wie durch ein Wunder die Information über ein Coaching Programm namens “Room4Success” in meinen Posteingang, in dem man lernen konnte, wie man seinen Schreibtisch nach Feng Shui Richtlinien in die sogenannte Erfolgsposition bringt.

Wunder war’s natürlich keines, sondern ein Newsletter und eine Empfehlung von TCM Ernährungsberaterin Claudia Nichterl, die ich seit Jahren persönlich kenne und schätze.
Da ich Empfehlungen von Claudia und Feng Shui für etwas sehr Gutes halte und Erfolg in einem Jahr wie diesem auf keinen Fall schaden konnte, buchte ich das Programm.

Motiviert, begeistert und unermüdlich folgte ich wochenlang den Anweisungen von Coach Maria Husch. Ich stellte um, räumte aus, räumte weg und dekorierte neu, bis ich mich schlussendlich dem Thema Schreibtisch stellen musste. Ich war ganz und gar nicht begeistert, denn ich fürchtete gröbere Umbauten und auf eine Baustelle konnte ich wirklich gerne verzichten.


Ein bisschen guter Wille meinerseits gemischt mit einer Prise “nachdrücklicher Motivation” von Maria brachten dann die Veränderung. Mit einem neuen Motivationsschub zeichnete ich Bürogrundrisse, plante Tischgröße und -design, bat meinen Schwager, mir in seiner schon ziemlich professionellen Hobbytischlerei, eine Tischplatte aus Eiche zu tischlern und suchte und fand Tischbeine im Internet. Die Mühe hat sich gelohnt!!!


In meinem Büro steht jetzt ein nagelneuer Schreibtisch mit Eichenplatte und schwarzen Eisenbeinen im Style von einer polnischen Firma. Ich bin richtig stolz auf meinen neuen Schreibtisch mit seinem local-international-touch. Gerade dient er mir als Unterlage beim Schreiben des Jahresrückblicks 2020.

Schreibtisch vorher

 

 

Schreibtisch nachher

 
 
 
 
 

 

 

Schöne neue Online Welt

Als sich im Frühjahr die ersten Stornos meiner Malkurse abzeichneten und meine für Juni geplante Vernissage abgesagt wurde, kam plötzlich das Thema Online Business, ohne dass ich es mir besonders gewünscht hätte, in mein Leben. Lange hatte ich es schon vor mir hergeschoben oder besser: von mir weggeschoben. Zweimal hatte ich mich schon bei Facebook registriert und dann doch wieder abgemeldet, denn… “wer braucht das schon?” Tja, da stand es also wieder vor der Tür, das Thema Facebook, und ich dachte nur “nicht schon wieder!”

Doch wie das Schicksal so spielt, kam wie durch ein Wunder, das natürlich wieder keines war, eine weitere Information in meinen Posteingang. Und wie soll’s anders sein? Natürlich! Ein Newsletter! Und wieder eine Empfehlung für ein Coaching Programm. Diesmal hieß es SOMBA mit Coach Sigrun. Ein 1-jähriges Programm, in dem ich lerne, wie selbst ich den Weg ins Online Business finden kann.


Sollte ich mich auf dieses Abenteuer einlassen? Yesss, ich hab’s getan 🙂

Ein straffer Unterrichtsplan erwartete mich.

Das Programm startete im Juni mit dem 6-wöchigen Kickstart und ich lernte Woche für Woche ohne Unterlass Dinge, über die ich rein gar nichts wusste. Je weiter ich mich in die Materie einarbeitete, desto größer und faszinierender wurde die große, weite Online Welt. Ich registrierte mich ein drittes Mal bei Facebook und bin geblieben!!

Ich lernte Programme kennen und anwenden die man im Online Business braucht, drehte in meinem neu gestalteten Atelier erste Videos (was für ein genialer Kameramann doch mein Mann ist) und veröffentlichte sie in einer Facebook Gruppe. Und, trara, ich hatte meine ersten zufriedenen Online Kursteilnehmer!!

 

Im neuen Kleid – wie meine Bilder zu Düften kamen

Meine für Juni geplante Vernissage bei Thomas Mikscha / Marketing & More in St. Pölten, die ja abgesagt worden war, fand dann endlich im September zwischen zwei Lockdowns statt.

Die Veranstaltung stand ganz im Zeichen des neuen Kleides, denn Thomas Mikschas Marketingfirma, bei dir ich schon zum zweiten Mal ausstellen durfte, bekam ein neues Logo und zeigte sich an diesem strahlend sonnigen Herbsttag im neuen Kleid.


Die glücklichen Umstände wollten es, dass Günsberg Creation, Hersteller von  Raumdüften aus St. Pölten, gerade seine ersten Kreationen auf den Markt gebracht hatte und ich mit den beiden Duftvirtuosen Beatrix und Patrick Günsberg ins Gespräch kam. Wir wollten ihre Kunst und meine Kunst miteinander präsentieren. Eine schöne Vorstellung, meine Bilder in ein Kleid aus extravagant flüchtig zartem Duft zu hüllen.

Viele Gäste waren da und große und kleine Bilder wurden gekauft. Die ersten Käufer bekamen einen Flacon mit Raumduft als Geschenk mit nach Hause.
Mit der Ausstellung war ein neues, inspirierendes Gesamtkunstwerk geschaffen, das wir 2021 gemeinsam weiter entwickeln werden. Ich hab da schon eine Idee, aber die verrate ich noch nicht…

Thomas Mikscha im neuen Kleid 🙂

 

 

 

 

Mit Beatrix und Patrick Günsberg

 

Ganz neu bei “Kunst zu Recht”

Die Monate des Jahres 2020 zogen mehr oder weniger träge ins Land. Doch irgendwann im Sommer kam die heiß ersehnte Nachricht. Mein langes Warten hatte ein Ende. Zwei Jahre stand ich auf der Warteliste für die Ausstellung “Kunst zu Recht” in Wien.

“Kunst zu Recht” ist eine Dauerausstellung für zeitgenössische Kunst im Justizzentrum Wien Mitte, die in ihr 13. Jahr geht und selbst in Zeiten wie diesen weitergeführt wird. 
Ein herzliches Danke den Förderern der Kunst, die die Ausstellung möglich machen!

Jetzt endlich wurde Platz für meine Bilder frei und sie dürfen das ganz nächste Jahr hängen bleiben.

Es dauerte noch einige Monate, bis ich meine Bilder endlich an einem extrem stürmischen 15. Dezember aufhängen konnte.  Gemeinsam mit meinem Mann und Frau Junger, der engagierten Organisatorin der Ausstellung, transportierten wir die Bilder in den 10. Stock des Justizgebäudes. Dort waren nämlich MEINE Meter Wand frei geworden. Eines der Bilder blieb im 8. Stockwerk, um dort in der Übersichtsausstellung gemeinsam mit Werken vieler andere teilnehmender Künstler präsentiert zu werden.

Flott und routiniert gingen wir ans Werk und bald schon hingen die Bilder in der richtigen Reihenfolge an den Wänden.
Dieses Jahr wird es keine Vernissage geben. Stattdessen werden ab Ende Jänner 2021 Führungen durch die Stockwerke angeboten – gegen Voranmeldung!!  Eigentlich ganz gut, denn dann kann man mit den Besuchern auch mal ein bisschen mehr als nur small talken.

 

 

 

 

Mein erstes Online Angebot geht an den Start

Wie schon berichtet, habe ich heuer richtig viel Neues gelernt. Nämlich, wie man die Online Business Welt “erobert” und darin die ersten Schritte wagt. Ganz ehrlich, ein bisschen zaghaft waren sie allerdings, meine ersten Schritte.

Am Ende des Jahres ist es jetzt so weit. Mein erstes Online Angebot ist fertig und geht an den Start. “Das kreative Ideenbuch”, eine 12-tägige Kreativgruppe auf Facebook über den Jahreswechsel. Start: 25. Dezember 2020.

12 gemeinsame Tage und 12 kreative Aufgaben erwarten uns, die das Ziel haben, mit Spaß und Experimentiergeist an seine vermeintlichen – nicht nur kreativen – Grenzen zu gelangen und diese mit einem fröhlichen Lächeln zu überschreiten. Erste Anmeldungen von meinen lieben, treuen KursteilnehmerInnen, aus Tagen vor Corona, kamen sofort und diese wiederum luden ihre Freundinnen in die Gruppe ein. So wuchs das Grüppchen zu einer netten, vertrauten Gemeinschaft und wir gingen sofort ans Werk. Auf unsere Werke, Erfolge und Erkenntnisse sind wir sehr gespannt. Davon aber im nächsten Jahr. 

Ungewöhnliche Übungen
Bänder-Fäden-Schnüre

 

 

 

 

 

Kaffeepatzen Übung